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Österreichs Senioren ergeben ein buntes Bild
Wien - Repräsentative Studie der Generation 60 + | Lebenswelt,
Einstellungen, Interessen | Kommunikation allgemein und Handyverwendung im
Speziellen
87 Prozent der ab 60-Jährigen sind mit ihrem Leben zufrieden. Doch auch wenn
79 Prozent alles weitgehend erreicht haben, was ihnen wichtig war, hat fast
die Hälfte von Österreichs Senioren noch viel vor im Leben. Zum Alltag
gehört zweifelsohne der Fernseher, aber auch soziale Kontakte nehmen
Menschen ab 60 sehr wichtig. Für Handyverwender ist es ein wichtiges
Kommunikationsmittel, das hauptsächlich zum Telefonieren benutzt wird und
ein Gefühl der Sicherheit und Zugehörigkeit vermittelt. Für Nicht-Verwender
ist ein Handy für Notsituationen oder als kostengünstiger Festnetzersatz
durchaus vorstellbar - doch mangelt es bisher an bedürfnisgerechten
Angeboten.
Mit der Zielsetzung die Lebenswelt der Österreicherinnen und Österreicher ab
60 Jahren zu beleuchten, führte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut
Integral von September 2006 bis Februar 2007 im Auftrag von ONE eine
umfassende Studie durch. Der quantitative Studienteil ermittelte
Einstellungen, Interessen und Bedürfnisse von Menschen ab 60 - repräsentativ
für die 1,7 Millionen Senioren Österreichs. Auf diese Erkenntnisse aufbauend
wurden Focus Groups durchgeführt, um den "typischen Pensionisten" näher
kennen zu lernen und mehr über ihn zu erfahren.
Zielgruppe 60 + sehr heterogen
59 Prozent der Österreicher ab 60 Jahren sind Frauen, 41 Prozent Männer -
wobei der Frauenanteil mit höherem Alter weiter zunimmt. So sind bereits 64
Prozent der ab 70-Jährigen Seniorinnen. "Österreichs Senioren empfinden ihre
eigene Generation als sehr heterogen. Unternehmenslustige, offene und
lebensbejahende Menschen zählen ebenso dazu, wie Konservative und
Zurückgezogene", erläutert Dr. Bertram Barth, Geschäftsführer von Integral.
Technologischen Entwicklungen steht die Mehrheit grundsätzlich nicht
uninteressiert gegenüber - speziell jüngere, einkommensstärkere Männer leben
am Puls der Zeit. Vorbehalte resultieren aus der Angst, der Komplexität
nicht gewachsen zu sein. Von Unternehmen fühlen sich Österreichs Senioren
großteils ignoriert. "Die bisher angebotenen Produkte sind zu offensichtlich
für alte Menschen gemacht und vernachlässigen den wichtigen Aspekt des
schönen Designs", so Barth.
Wichtig im Zusammenhang mit Mobiltelefonie ist auf die speziellen
Bedürfnisse der Senioren einzugehen und diese ernst zu nehmen. Die Angebote
müssen einfach und veständlich sein, fokussiert auf Telefonie - ohne
Features, auf die kein Wert gelegt wird. Handys sollten daher funktional
aber auch optisch ansprechend sein. Barth: "Zu viele Funktionen verwirren
nur. Wesentlich ist telefonieren und vielleicht noch SMSen. Und der
persönliche Kontakt in der Beratung ist wichtig - kompetent und in der
Sprache der Zielgruppe."
Lebenswelt 60 +: optimistisch und aktiv
Die Mehrheit der Senioren genießt das Leben und sieht positiv in die
Zukunft. Zwei Drittel fühlen sich viel jünger als sie tatsächlich sind. 87
Prozent der ab 60-Jährigen sind mit dem Leben insgesamt zufrieden. Acht von
zehn sagen "ich werde gebraucht", was vielleicht auch daran liegt, dass zwei
von zehn mit ihren Kindern sogar im selben Haushalt leben.
79 Prozent haben alle wichtigen Dinge, die sie erreichen wollten, weitgehend
erreicht. Darauf ruhen sie sich aber nicht aus, denn zwei Drittel fühlen
sich viel jünger als sie tatsächlich sind. In die Zukunft sehen sie recht
positiv: 52 Prozent haben das Gefühl leistungsfähig zu sein und noch viel
zustande zu bringen, 46 Prozent haben noch viel vor im Leben. 39 Prozent
sind an neuen technologischen Entwicklungen interessiert. Technisch affin
sind eher die Männer ab 60. Die Hälfte von ihnen verfolgt die Entwicklung
neuer technischer Geräte oder Kommunikationsformen mit Interesse, aber nur
ein Drittel der Frauen.
Freizeitbeschäftigungen: Fernsehen und soziale Kontakte
86 Prozent der Österreicher ab 60 Jahren schauen täglich fern. Musik bzw.
Radio hören und Zeitungen oder Zeitschriften lesen gehört für rund acht von
zehn zur täglichen Beschäftigung. Das Telefonieren gehört für die Hälfte der
ab 60-Jährigen zu den Freizeitbeschäftigungen, denen sie täglich nachgehen.
Tag für Tag lockt es 45 Prozent in die Natur, vier von zehn beschäftigen
sich mit ihrem Haustier und rund ein Drittel liest täglich ein paar Seiten
in einem Buch. Auf ihre Fitness zu achten und täglich Sport zu betreiben,
ist noch immer zwei von zehn ab 60-Jährigen ein Anliegen.
Durchschnittlich treffen Senioren wöchentlich fünf Personen privat und
schreiben ein E-Mail pro Woche bzw. einen Brief pro Monat. Jeder Zweite war
im letzten Jahr auf Urlaub. Einladungen auszusprechen gehört
selbstverständlich zum Alltag vieler: 41 Prozent bekommen mehrmals
wöchentlich Besuch, 30 Prozent besuchen mehrmals pro Woche ihre Freunde oder
Verwandten. 28 Prozent unternehmen mehrmals pro Woche etwas mit ihren
Kindern oder Enkelkindern. Vier von zehn sind Mitglied in einem Club, 22
Prozent sind ehrenamtlich tätig.
Senioren und Handys: Sicherheit, Erreichbarkeit, Kontaktpflege
Für 86 Prozent der Befragten ist die Sicherheit, im Notfall mit einem Handy
Hilfe rufen zu können, der wichtigste Vorteil. Sieben von zehn finden es
praktisch, weil man immer erreichbar ist. Sechs von zehn Senioren meinen,
dass es mit einem Handy leichter fällt, in Kontakt mit Familie und Freunden
zu bleiben.
Angebote entsprechen nicht den Bedürfnissen
Sechs von zehn Senioren haben ein Mobiltelefon, davon großteils
Wertkartenhandys (70 % Wertkarte, 32 % Vertrag). Vor allem die jungen
Senioren von 60 bis 69 Jahren sind mobil erreichbar, denn 73 Prozent haben
ein Handy. Für jeden Zweiten sind die Angebote der Mobilfunkbetreiber aber
zu kompliziert und die angebotenen Handymodelle für Ältere ungeeignet.
Hauptkritik an den Handys sind die vielen Funktionen, die Senioren nicht
brauchen (77 % kritisieren das), dicht gefolgt vom Argument, dass die
Funktionen zu kompliziert seien (72 %). Zu kleine Tasten und zu kleines
Display sind ebenso störend (Tastengröße für 67 %, Displaygröße für 56 %).
Für jeden Zweiten sind die Geräte selbst schon zu klein.
Das ideale Handy für Senioren: Übersichtlich, robust, komfortabel
Ihr Handy stellen sich Österreichs Senioren so vor: Es hat eine einfache,
übersichtliche Menüführung (ist für 68 % sehr wichtig), ist robust und
stoßfest (63 %), verfügt über einen gut hörbaren Klingelton (58 %), man kann
Kurzwahlnummern einspeichern (56 %), es hat große Tasten (50 %) und ein
großes Display (46 %). Wer nun aber denkt, Österreichs Senioren legen keinen
Wert auf das Aussehen ihres mobilen Begleiters, hat weit gefehlt. Als
"Seniorenhandys" bekannte Modelle wie das Motorola Motofon F3 oder das
Emporia Life wurden von den an der Studie teilnehmenden Senioren als
unhandlich bzw. als Pensionistenhandy eingestuft, mit dem sie nicht gesehen
werden wollen. Handys, die sowohl ihre Ansprüche an Funktionalität wie auch
Design erfüllten, waren das Nokia 6060 und das Samsung SGH 520.
Meistgenutzte Handy-Funktion: Telefonieren
Vier von zehn Handybesitzern ab 60 Jahren telefonieren (fast) täglich, rund
ein Viertel verwendet dafür selbst eingespeicherte Kurzwahlnummern. Rund
zwei von zehn hören mehrmals pro Woche ihre Sprachbox ab. 15 Prozent nehmen
ihr Handy mehrmals wöchentlich zur Hand, um SMS zu versenden oder zu
empfangen und immerhin noch sechs Prozent um damit zu fotografieren.
Jeder Zweite hat das Handy selbst ausgewählt
Rund die Hälfte der Handybesitzer ab 60 Jahren hat sich das Handy selbst
ausgesucht. Für alle anderen hat das Handy jemand anders ausgewählt. Bei 63
Prozent trafen die eigenen Kinder die Entscheidung für das aktuelle
Handymodell.
Freunde und Verwandte sind wichtige Informationsquellen vor der Entscheidung
Vor dem Handykauf informierten sich Österreichs Senioren in erster Linie bei
Personen, denen sie vertrauen. Bei 45 Prozent haben Freunde und Verwandte,
die sich auskennen, eine große Rolle bei der Entscheidung für ein Handy
gespielt. Rund zwei von zehn vertrauen auf das Fachwissen der Mitarbeiter im
Geschäft eines Mobilfunkbetreibers oder eines Fachhändlers. 19 Prozent
schreiben Zeitschriften und Magazinen eine große Rolle bei ihrer
Kaufentscheidung zu, aber nur noch 10 Prozent der Werbung.
Nichtverwender sind zu überzeugen
Vier von zehn Senioren haben kein Handy - vor allem, weil sie auch ohne
Handy zurecht kommen. 80 Prozent hatten bisher keinen Bedarf. Rund zwei von
zehn haben bisher die komplizierte Bedienung oder der Preis davon
abgehalten, sich ein Handy zuzulegen. Jeder Sechste bräuchte jemanden, der
ihm alles erklärt. Daher hat wohl auch jeder Fünfte Interesse an einem Kurs
für Handy-Einsteiger. Acht von zehn Nichtbesitzern ist aber bewusst, dass
sie Notfällen mit Handy besser gewachsen wären. Sie können sich vorstellen,
sich ein Handy zuzulegen, um damit in Notsituationen telefonieren zu können.
Für 47 Prozent wäre es eine Überlegung wert, außer Haus telefonieren zu
können. Und um mit ihren Freunden und ihrer Familie billiger telefonieren zu
können, wäre für 37 Prozent ein Handykaufgrund.
ONE facts & figures
Seit seinem bundesweiten Start am 26. Oktober 1998 hat ONE als erster
österreichweiter Anbieter der GSM 1800-Technologie im österreichischen
Mobilfunkmarkt deutliche Akzente gesetzt. Ende 2006 zählt ONE (inkl. YESSS!)
mehr als 900 Mitarbeiter und mehr als 2 Mio. Netzkunden. Bei seinen
Produkten und Dienstleistungen legt ONE großen Wert auf Einfachheit,
Klarheit, Verständlichkeit und Qualität. Mit 4 zu 0 schuf ONE den
erfolgreichsten Tarif des Jahres 2006. Im Rahmen seines Musikschwerpunkts
verwandelt ONE mit 4 zu 0 Music das Handy erstmals in einen MP3 Player. ONE
ermöglichte als erster österreichischer Anbieter den Download ganzer
Musikstücke auf UMTS Handys über seine mobile Entertainment Plattform
http://www.oneladezone.at. Im Business-Bereich ist ONE Marktführer bei der
Mobilen Nebenstellenanlage, die eine kostengünstige und flexiblere
Alternative zum Festnetz darstellt. ONE eröffnete als erster
österreichischer Mobilfunkbetreiber eigene Shops. Anfang März 2007 verfügt
ONE mit über 60 ONE Worlds über die meisten eigenen Vertriebsstellen. ONE
verfügt über eine Netzabdeckung von 98 Prozent im Bereich GSM/GPRS. Alle
Gemeinden über 5.000 Einwohner sind seit März 2007 mit HSDPA versorgt. Zu
ONE gehören die 100prozentigen Töchter YESSS! und ONE Bank GmbH. Weiters ist
ONE mit 16,67 Prozent an der paybox Austria GmbH und mit 25,1 Prozent an der
eety -Telecommunications GmbH beteiligt. Der Mobilfunkumsatz betrug im Jahr
2006 617 Mio. Euro. Bis Ende 2006 investierte das Unternehmen insgesamt rund
1,9 Mrd. Euro. Eigentümer von ONE sind E.ON (50,10 Prozent), Telenor (17,45
Prozent), Orange (17,45 Prozent) und TDC (15 Prozent).
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
ONE, Petra Jakob, Tel: 01/27728-0, E-Mail: petra.jakob@one.at
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