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Rheinland Pfalz
Rheinland Pfalz
Naturschutz durch Nutzung
Umweltstaatssekretärin Kraege: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit prägt
unsere Kulturlandschaften“
Zum 10-jährigen Bestehen stellt der Gaytal-Park im Naturpark Südeifel die
Ausstellung „Kulturlandschaften 2007 – Schutz durch Nutzung“ vor; sie ist im
Rahmen der Kulturhauptstadt Europas 2007 aus dem Projekt „best of nature“
hervorgegangen.
Zur Ausstellungseröffnung stellte Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege
die Verknüpfung von „Natur“ mit der Idee einer Kulturhauptstadt als sehr
gelungen heraus und dankte den Initiatoren in Luxemburg. „Kultur und Natur
stehen in einer intensiven Wechselbeziehung und können in der Mitte Europas
nicht isoliert voneinander betrachtet werden“, stellte sie fest, „unsere in
jahrhunderten entstandenen Kulturlandschaften sind der Beleg dafür.“
Wichtig für den Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaften in
Rheinland-Pfalz sei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit: „Kein anderes
Bundesland Deutschlands verfügt über vergleichbar intensive und frühzeitig
begonnene Kontakte auf dieser Ebene.“
Der Blick auf die in dieser Ausstellung sich präsentierenden Naturparke
belegt dies mit Beispielen aus dem deutsch-luxemburgischen Naturpark, dem
deutsch-belgischen Naturpark und dem grenzüberschreitenden
Biosphärenreservat Pfälzerwald - Vosges du Nord, einer Kooperation der
beiden Naturparke in
Deutschland und Frankreich. Das Umwelt-Erlebnis-Zentrums Gaytal-Park ist
seit 1996 als Umwelt-Erlebnis-Zentrum im deutsch-luxemburgischen Naturpark
grenzüberschreitend tätig. Auch die neue Ausstellung ist in
grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Großregion entstanden und Teil
eines Ausstellungsprojektes an fünf verschiedenen Orten. Der Gaytal-Park hat
eng mit dem Nationalmuseum für Naturgeschichte Luxemburg zusammengearbeitet;
das Umweltministerium Rheinland-Pfalz gehört zu den Förderern der
Ausstellung, die die nachhaltige Entwicklung der Kulturlandschaften zum
Thema hat.
Kraege: „Durch die Initiative des Umwelt-Erlebnis-Zentrums Gaytal-Park ist
es gelungen, dass auch rheinland-pfälzische Naturparke sich europaweit
präsentieren können. Besucher aus dem In- und Ausland werden so neue Ansätze
in der Naturparkarbeit kennen lernen können. In unseren Kulturlandschaften
geht es um die Erhaltung des einzigartigen Landschaftsbildes, die Sicherung
von Flora und Fauna durch die Art der Nutzung und Bewirtschaftung“, so
Kraege. Beispiel ist die Pflege und Erhaltung der Streuobstwiesen, die
zugleich wertvolle und gesunde Produkte liefern. „Der Konsum regionaler
Produkte der Landschaft schafft einen direkten Beitrag zum Erhalt der
Wertschöpfung vor Ort“, stellte sie fest.
In Rheinland-Pfalz wurden 1958 die ersten beiden Naturparke gegründet. Heute
gibt es sieben Naturparke mit einer Fläche von über 500.000 Hektar. Die
Ausweisung eines weiteren Naturparks ist auf dem Weg – ebenfalls in der
Eifel. Zusammen mit diesem neuen Naturpark Vulkaneifel wären über 30 Prozent
der Landesfläche in den Naturparken geschützt. Die Landesregierung hat die
Naturparke im Jahr 2006 mit rund 1,3 Millionen Euro durch institutionelle
Förderung oder Projektförderung unterstützt.
Rheinland-Pfalz auf der Grünen Woche 2008:
Landwirtschaftsminister Hering: Unser Land gibt auf der Grünen Woche in
Berlin eine eindrucksvolle Visitenkarte ab
Kulinarische Botschaften - charmant verpackt
"Wir wollen verstärkt unsere Regionen präsentieren und Appetit auf unser
Land machen", erklärte der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister
Hendrik Hering bei seinem Besuch auf der Grünen Woche in Berlin. Stolz
verwies er dabei auf den Rheinland-Pfalz-Stand in der CMA-Länderhalle, wo
sein Land auf 200 Quadratmetern die Regionen Eifel/Ahr, Mosel,
Hunsrück/Nahe, Mittelrhein/Westerwald, Rheinhessen und Pfalz optisch und
programmatisch in den Fokus rückt. Dabei werden dem Berliner Publikum nicht
nur Weine und Sekte aus allen sechs Anbaugebieten präsentiert, sondern auch
regionale Spezialitäten wie Premiumschinken aus der Eifel oder der berühmte
Pfälzer Saumagen.
Erstmals haben die Rheinland-Pfälzer zur Grünen Woche nach Berlin auch
Bio-Produkte mitgebracht. Nämlich Käse aus dem Hunsrück und Weißburgunder
aus der Pfalz. Für alle Produkte wird mit ansprechenden Plakaten und jeder
Menge Informationsmaterial geworben, um die Messebesucher am Stand in Halle
20 zum Probieren zu verführen. Landwirtschaftsminister Hering ist überzeugt,
"dass unser Land in optischer und kulinarischer Hinsicht eine eindrucksvolle
Visitenkarte auf dieser weltweit einzigartigen Messe abgibt". Aktuelle
Termine, Presseinformationen und Bilder finden Sie auf den Sonderseiten der
CMA zur IGW 2008 unter www.cma-marketing.de/gruenewoche.
Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten an:
Pressekontakt:
CMA
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Koblenzer Straße 148, 53177 Bonn
Telefon: 0228/847-221, Telefax: 0228/847-378
Telefon Messe (18.01. - 27.01.2008): 030 / 30 38-81004
Telefax Messe (18.01. - 27.01.2008): 030 / 30 38-81006
E-Mail: gruenewoche@cma.de
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