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Europäischer Safer Internet und Handy Tag 2007
Information über sichere Nutzung des Web 2.0
Wien - Der Safer Internet und Handy Tag 2007 am 6. Februar steht europaweit
ganz im Zeichen der Bewusstseinsbildung für eine sichere Internet- und
Handynutzung. In Österreich finden zahlreiche kostenlose Veranstaltungen für
Kinder, Jugendliche und Eltern statt. Gleichzeitig ist der Safer Internet
und Handy Tag auch Startschuss für das neue Arbeitsjahr der EU-Initiative
Saferinternet.at mit dem Schwerpunkt sichere Nutzung des Web 2.0.
Vor zwei Jahren startete Saferinternet.at, die österreichische Plattform der
EU-Initiative "Safer Internet", ihre Aktivitäten in Österreich. Im Vorfeld
des europaweiten Safer Internet und Handy Tages am 6. Februar 2007
präsentierten heute die von der EU-Kommission beauftragten
Österreich-Koordinatoren ÖIAT (Österreichisches Institut für angewandte
Telekommunikation) und ISPA (Internet Service Provider Austria) in der
Wiener Hauptbücherei die geplanten Initiativen für das kommende und die
Ergebnisse des vergangenen Arbeitsjahres.
Europäischer Safer Internet und Handy Tag 2007
Um die neuen Möglichkeiten von Internet und Handy aufzuzeigen und wie diese
sicher genutzt werden können, setzt der heurige europäische Safer Internet
und Handy Tag am 6. Februar 2007 auf Aktivitäten zum Mitmachen und
Ausprobieren. Auch in Österreich bietet der von EU-Kommissarin Viviane
Reding initiierte Tag ein praxisbezogenes und spannendes Programm für alle
Besucher: u.a. Workshops und Events in der Hauptbücherei Wien, Vorträge für
Eltern (z.B. am Wifi Wien) und Start der CyberMag Lehrredaktion in Linz.
In Brüssel werden die Gewinner eines europaweiten Schulwettbewerbes
vorgestellt, der online abgewickelt wurde; unter den Siegesanwärtern sind
auch acht österreichische Schulprojekte.
Nähere Informationen zu den österreichischen Safer Internet und Handy Tag
2007-Aktivitäten findet man unter http://www.saferinternet.at.
Kooperationspartner des Safer Internet und Handy Tages 2007 sind die
Büchereien Wien, Wifi, ORF, Bildungsmedienzentrum Oberösterreich, die
Radiowerkstatt, die Medienpädagogische Beratungsstelle und das Wiener
Ferienspiel. Unterstützt werden die Aktivitäten von den Projekt-Partnern
Microsoft Österreich, Telekom Austria, mobilkom austria und den zuständigen
Ministerien.
Bei Österreichs Jugend: Nutzung neuer Internetdienste im Komme
Blogs, "myspace" & Co sind in aller Munde. Welche Internetdienste nutzen
Jugendliche aber tatsächlich? Laut den aktuellen Daten der Jugendstudie
"elf/18" vom Institut für Jugendkulturforschung liegt der Musikdownload bei
57 Prozent der InternetnutzerInnen von 11- bis 18 Jahren an erster Stelle.
Texte aus dem Internet in Schulaufgaben zu kopieren ist mit 47 Prozent am
zweitbeliebtesten. Dann kommen neue Internetdienste wie Internet-Radio
nutzen (37 Prozent), über Internet telefonieren (31 Prozent), Blogs lesen
(30 Prozent) oder Plattformen wie "myspace" nutzen (25 Prozent). Diese
werden auch zunehmend beliebter.
Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten
Neben vielen neuen Möglichkeiten des Web 2.0 ist es wichtig auch die
möglichen Risiken zu verstehen. "Sehr oft werden persönliche Daten, eigene
Bilder oder fremde Inhalte veröffentlicht. Das kann mitunter auch
unerwünschte Folgen wie Spam, Auftauchen privater Fotos oder
Klagsandrohungen bei der Veröffentlichung geschützter Inhalte mit sich
bringen", berichtet Saferinternet.at Koordinator Ronald Hechenberger. Er
empfiehlt deshalb NutzerInnen, bei der Weitergabe und Veröffentlichung der
eigenen E-Mailadresse, Telefonnummer und Wohnadresse und privaten Bildern zu
überlegen, ob diese weltweit zu sehen sein sollten.
"Tipps und Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internetnutzung zu
geben, ist gerade bei neuen Anwendungsmöglichkeiten besonders wichtig", sagt
Roland Türke vom Verband der österreichischen Internetprovider. Außerdem
betont Türke die Wichtigkeit, gleichzeitig die positiven Aspekte bei der
Nutzung des Internet aufzuzeigen.
Geplante Aktivitäten für das nächste Arbeitsjahr
Im kommenden Arbeitsjahr wird Saferinternet.at den Schwerpunkt auf die
sichere Nutzung von Web 2.0 Angeboten wie Blogs, "myspace" & Co legen,
Unterrichtsmaterialien zur Handynutzung für Schulen bereitstellen, sowie
Broschüren und zahlreiche Veranstaltungen umsetzen.
Forderung: Sichere Internet- und Handynutzung in die Lehrpläne
Die richtige Nutzung von Internet und Handy wird immer wichtiger für Schule,
Beruf und Freizeit.
Deshalb fordert Saferinternet.at die im Regierungsprogramm festgeschriebenen
Ziele zur sicheren und verantwortungsbewussten Nutzung von Internet und
Handy in die Lehrpläne der österreichischen Pflichtschulen aufzunehmen.
Saferinternet.at Partner unterstützen Medienkompetenz
Sichere Nutzung von Internet und Handy passiert nicht von selbst. Eltern,
Schule, Wirtschaft und Politik müssen die Rahmenbedingungen dafür schaffen.
"Daher ist es für uns als größten heimischen Internet-Provider enorm
wichtig, dass die Jugendlichen bereits beim Aufkommen von Web 2.0 alle
Chancen, aber auch Risken, die damit verbunden sind, kennen," so Alois
Schrems, Safer Internet-Koordinator von Telekom Austria, "uns ist es
besonders wichtig, dass die Kids mit dem Medium Internet 'umgehen' können,
d.h. dass sie sich Medienkompetenz aneignen." Telekom Austria schätzt, dass
es in Österreich bereits rd. 20.000 aktive Web-Logs gibt. Tendenz stark
steigend! Im Bereich Mobilkommunikation ist mobilkom austria seit Jahren
bemüht, Kids und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem
Handy nahe zu bringen und unterstützt deshalb "Handywissen.at".
Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich, ergänzt:
"Neben dem richtigen Verhalten ist es wichtig aktuelle Software und
Virenschutzprogramme zu verwenden."
Umfassende Informationen rund um die sichere Internetnutzung finden sich
unter http://www.saferinternet.at, zur sicheren Handynutzung unter
http://www.handywissen.at .
Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per
E-Mail an office@saferinternet.at wenden.
Rückfragen:
Ronald Hechenberger (ÖIAT): 01/5952112, hechenberger@oiat.at
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