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Deutsche Rote Kreuz

Deutsche Rote Kreuz
Besonderer Einsatz für 360 Rettungskräfte

Zeit ist der entscheidende Faktor bei der Behandlung des Schlaganfalls. Wichtig ist, dass der Patient möglichst schnell in eine geeignete Klinik kommt, um innerhalb eines 3-Stunden-Zeitfensters ggf. lysiert zu werden. Ein wesentliches Glied in der "Rettungskette" ist der Rettungsdienst, der normalerweise die Erstversorgung des Schlaganfall-Patienten übernimmt. 360 Rettungsdienstmitarbeiter folgten der Einladung des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz, um auf dem Firmengelände von Boehringer Ingelheim das Fachsymposium "Der Schlaganfall aus Sicht des Rettungsdienstes" zu erleben.

"Um schnell handeln zu können, müssen die typischen Symptome des Schlaganfalls bekannt sein: halbseitige Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und Sehstörungen", beschrieb Dr. Christof Keller (Alzey). Treten solche Symptome auf, ist Eile geboten!

Schnelles Handeln erforderlich

Auf den Faktor "Schnelligkeit" verwies auch Dr. Achim Mallmann (Worms): "Je schneller wir sind, desto eher können wir verhindern, dass aus einem kleinen Infarktkern ein ausgedehnter Infarkt wird." Der Grund: Beim Hirninfarkt gehen in kürzester Zeit große Mengen von Gehirnzellen unwiederbringlich verloren.

In der Klinik kann das den Schlaganfall verursachende Blutgerinnsel (80 Prozent aller Fälle) nach gezielter Diagnostik durch ein Lyse-Medikament aufgelöst werden. Besonders wichtig: Die Lyse-Therapie sollte innerhalb eines Zeitfensters von drei Stunden nach Symptombeginn erfolgen.

Keine Scheu vor 112

Wirkungsvoll kann der Rettungsdienst nur helfen, wenn er zeitnah nach Symptombeginn alarmiert wird. Bis zum Erkennen der Dramatik wird oftmals "getrödelt" und wertvolle Zeit verschenkt, anstatt sofort die Notfallrufnummer 112 zu wählen.

"Optimierte Rettungsdienststrukturen und zeitgerechte Versorgung können helfen, die Folgen des Schlaganfalls zu mindern", so Priv.-Doz. Dr. Jürgen Marx (Mainz). Er unterstrich damit das Motto "Schlaganfall - ein Notfall" mit der Konsequenz "Zeit ist Hirn", das sich wie ein roter Faden durch das Symposium zog.

Unter http://www.boehringer-ingelheim.de/presse/medienservice/index.jsp finden Sie eine ausführlichere Version dieser Presseinformation sowie weitere Pressemitteilungen und Bildmaterial zum Schlaganfall und weiteren Indikationen. Informationen für medizinische Fachkreise gibt es unter www.medworld.de.

Pressekontakt:
Tel.: 06132/77 35 19 nachtwey@ing.boehringer-ingelheim.com



DRK und TUIfly schicken Hilfsflug in den Sudan: Beladetermin mit DRK-Präsident Dr.Rudolf Seiters und DRK-Botschafter Jan Hofer am 05.12.2007

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schickt in Kooperation mit TUIfly einen Hilfsflug in den Sudan. Die Boeing 737-800 von TUIfly wird am 05.12.2007 mit 15 Tonnen Hilfsgütern für Basis-Gesundheitsstationen des DRK im sudanesischen Darfur beladen. Die Kosten des Fluges übernimmt TUIfly. Zur Ladung gehören neben Gesundheitskits für die Erstversorgung im Katastrophenfall auch Kühlboxen für Impfstoffe und Medikamente. TUIfly-Geschäftsführer Friedrich Keppler, DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters und DRK-Botschafter Jan Hofer werden bei dem Beladetermin in Hannover anwesend sein und für Interviews zur Verfügung stehen.

Termin: 05.12.2007 um 10:00 Uhr Treffpunkt: Empfang der TUIfly-Zentrale, Flughafenstr. 10, 30855 Langenhagen

Jan Hofer (ARD-Tagesschau) engagiert sich seit 2005 für die humanitäre Hilfe im Sudan und war selbst bereits vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen.

Bürgerkriege, Dürreperioden und Überflutungen haben die Existenzgrundlage vieler Sudanesen zerstört. Die Überschwemmungen im Sommer dieses Jahres haben die Situation vieler Menschen weiter verschlechtert. Das DRK engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im Sudan. Anfang 2007 hat das DRK mit Spenden von TUIfly eine Gesundheitsstation im sudanesischen Kosti errichtet. Der Hilfsflug am 06.12. ist bereits der dritte Flug, der von TUIfly unterstützt wird. Die beteiligten Piloten, Flugbegleiter und Techniker stellen ihre Arbeitskraft für den Flug ehrenamtlich zur Verfügung.

Bitte akkreditieren Sie sich bis zum 03.12. per E-Mail oder Fax in der DRK-Pressestelle. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen am Flughafen benötigen wir eine Ausweis-Kopie der teilnehmenden Presse-Vertreter. (E-Mail: benzelc@drk.de Fax: 030-85 404 455.)

Ansprechpartner:

DRK-Pressestelle

Fredrik Barkenhammar Tel: 030 85 404 155 Fax 030 85404 455 barkenhf@drk.de

Caroline Benzel Tel: 030 85 404 158 Fax 030 85404 455 benzelc@drk.de

Tuifly-Pressestelle Onuora Ogbukagu Tel. 0511 5900 645 Fax. 0511 5900 509 onuora.ogbukagu@tuifly.com


 
 

 




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