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Nachrichten aus Berlin (1688) - Studie des Monheimer Institutes zum
Wirtschaftsstandort Berlin aus Sicht Berliner Unternehmen
Berlin - Das Monheimer Institut, das Marken- und
Medienforschung betreibt, hat im Auftrag der Berliner Bank rund 300
Berliner Unternehmen und deren Führungskräfte zur aktuellen und
zukünftigen Bedeutung Berlins als Wirtschaftsstandort und
Bundeshauptstadt befragt. Das Ergebnis: Die Befragten messen dem
Wirtschaftsstandort Berlin perspektivisch eine ähnlich starke
Bedeutung wie Hamburg bei, direkt nach München. Berlin wird nach
Einschätzung der Unternehmer mit großen Schritten nach vorn gehen,
hingegen wird die Bedeutung Münchens als Wirtschaftsstandort eher
stark rückläufig gesehen. "Berlin hat ungeheure Potenziale und einen
Mehrwert, den es stärker nach außen zu transportieren gilt," sagt
Oliver Bortz, Vorstandsvorsitzender der neuen Berliner Bank.
Das Image Berlins ist für 85 Prozent der befragten Unternehmen
durch den Tourismus geprägt. Denn Berlin hat eine Vielzahl von
Sehenswürdigkeiten und das ein oder andere
Luxushotel. Für 66 Prozent der Befragten hat Berlin
zudem eine strategisch wichtige Bedeutung für Europa und insbesondere
für geschäftliche Aktivitäten mit EU-Ostländern und Russland. Mehr
als die Hälfte der befragten Unternehmen betrachten Polen zukünftig
als einen starken Wirtschaftspartner, vor Russland.
Für die Mehrzahl der befragten Unternehmen ist das Angebot an
Gewerberäumen in Berlin ausreichend und die Verfügbarkeit von
Arbeitskräften zufriedenstellend. Hingegen löst die Kaufkraft der
Bevölkerung, die politische Situation sowie die öffentliche
Verwaltung Unzufriedenheit bei den Befragten aus. Nur 15 Prozent der
befragten Unternehmen sind mit der aktuellen politischen Situation
zufrieden. Um die Attraktivität Berlins zu erhöhen, fordern sie den
Abbau von Bürokratie und mehr Investitionsanreize und
Steuererleichterungen.
Die Unternehmen sehen die Zukunft Berlins in der
Dienstleistungsbranche: Touristik, Medien/Kommunikation,
Kunst/Kultur, Informations- und Umwelttechnologie. Dagegen wird
erwartet, dass die Bedeutung von Industrie, Groß- und Einzelhandel
sowie Baugewerbe sinkt. "Berlin hat Vieles, was ein potentieller
Investor braucht. Berlin fehlt die Positionierung als Marke mit einem
klaren Profil. Dafür müssen bestehende Netzwerke stärker miteinander
verknüpft werden und Unauffälliges auffällig gemacht werden", sagt
Bortz.
Bei der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Bedeutung Berlins
äußern sich die Unternehmen eher verhalten im Gegensatz zu München
und Hamburg. So sind zwar die Dienstleistungsunternehmen aktuell mit
den Bedingungen und Angeboten in der Stadt zufrieden,
Handelsunternehmen oder auch das produzierende Gewerbe jedoch
weniger.
Damit Berlin seine Vorreiterrolle in Wissenschaft und Forschung
stärkt, sollte Berlin als Universitätsstandort ausgebaut und
attraktivere Bedingungen für Akademiker, Fachkräfte und
Wissenschaftler geschaffen werden.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Berliner Bank, Pressestelle
Cornelia Reichel
+49 30 310-92429
Berlin, 11. Mai 2007
Pressekontakt:
Weitere Informationen:
Christoph Lang
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin Partner GmbH
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstrasse 85
10623 Berlin
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