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Methodik: So haben wir getestet
EuroTAP-Tunneltest 2007
Gemeinsam mit elf weiteren Automobilclubs aus zehn Ländern hat der ADAC im
Rahmen des Testprogramms EuroTAP (European Tunnel Assessment) bereits zum
neunten Mal europäische Tunnel überprüft. Dieses Mal standen 51 Autoröhren
in 13 Ländern auf dem Programm. Auch sieben deutsche Tunnel befanden sich
auf dem Prüfstand.
Um die Tunnel möglichst genau testen zu können, überprüfen die Experten
jeden Tunnel an Ort und Stelle und klären mit den Tunnelbetreibern
sicherheitstechnische Fragen. Alle Ergebnisse werden in eine Checkliste
eingetragen, die sich an den hohen Vorgaben neuester Richtlinien orientiert
und stets aktualisiert wird. Überprüft wird, wie durch bauliche, technische
und organisatorische Maßnahmen Notfälle beherrscht oder sogar vermieden
werden können. Acht unterschiedlich gewichtete Kategorien ergeben somit das
Sicherheitspotenzial eines Tunnels.
Brandschutz (18 Prozent)
Verkehr und Verkehrsüberwachung (17 Prozent)
Tunnelsystem (14 Prozent)
Flucht- und Rettungswege (13 Prozent)
Kommunikation (11 Prozent)
Lüftung (11 Prozent)
Beleuchtung und Energieversorgung (8 Prozent)
Notfallmanagement (8 Prozent)
Dem Ergebnis gegenübergestellt wird das Risikopotenzial eines Tunnels: Wie
hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls in der Autoröhre und welches
Ausmaß kann ein Notfall haben? Dabei wird unter anderem berücksichtigt, ob
Richtungs- oder Gegenverkehr herrscht, wie die Verkehrsdichte und -leistung
ist, wie hoch die Belastung der Lastkraftwagen und der Gefahrguttransporte
ist und ob es eine Längsneigung des Tunnels gibt.
Am Ende aller Bewertungen steht eine Gesamtnote, die eine vergleichende
Betrachtung der Sicherheitsstandards von Straßentunneln ermöglicht.
Noch immer zu viele „schwarze Löcher“
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