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Shell Eco-marathon 2008: Jagd auf den Weltrekord
Hamburg - Sensationelles Abschneiden der 12 deutschen Teams am 2. Tag des
größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb - Team der Fachhochschule
Offenburg derzeit auf Platz zwei - Neuer Energiespar-Weltrekord bei den
"Stadtautos"
Großer Jubel beim 24. Shell Eco-Marathon im südfranzösischen Nogaro: Im
dritten von vier möglichen Läufen erreichte das Team der Fachhochschule
Offenburg einen sensationellen zweiten Platz im vorläufigen Gesamt-Ranking:
"Bisher kommen wir mit umgerechnet einem Liter Benzin exakt 3.198 Kilometer
weit", erklärt Teamleiter Professor Ulrich Hochberg. Der aktuelle, im Jahr
2005 von der ETH Zürich aufgestellte Rekord, liegt bei 3.836 Kilometer.
Einen neuen Weltrekord in der Kategorie "Urban Concepts" (hier ist
Straßentauglichkeit Pflicht!) stellte das niederländische Team der "De
Haagse Hogeschool" auf. Mit ihrem wasserstroffbetriebenen "Stadtfloh"
erreichten sie 848 Kilometer pro Liter.
Mit einem Liter Kraftstoff möglichst weit fahren, das ist das Ziel des seit
1985 ausgetragenen Energie-Effizienz-Wettbewerbes von Shell. Dieses Jahr am
Start: 206 Teams aus 22 Ländern. Neben Benzin, Diesel und Flüssiggas sind
auch alternative Energien wie GTL, Biokraftstoffe, Solar und Wasserstoff
zugelassen. "Ich bewundere jeden der jungen Leute, die hier angetreten
sind", sagt CEO der Royal Dutch Shell, Jeroen van der Veer. "Denn sie
leisten nicht nur hervorragende Ingenieursarbeit, sondern stellen sich auch
einer der größten und wichtigsten Herausforderungen der Zukunft: der
Entwicklung effizienter Techniken, um eine nachhaltige Mobilität sicher zu
stellen."
Die 12 deutschen Teams kommen von der TU Chemnitz, Hochschule Merseburg, dem
Oberstufenzentrum Neuruppin, der Gewerblich-Technischen Schule Offenbach,
der Hochschule Offenburg, der Iselin-Schule-Rosenfeld, der Fachhochschule
Stralsund und der Fachhochschule Trier. Neu dabei sind Studenten der
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Ludwig-Geissler-Schule
Hanau, der Friedrich Dessauer Schule Limburg und des Hauses der Wirtschaft
Stralsund. Unter den Teilnehmern sind erstmals auch Teams aus Bulgarien, der
Ukraine, Ungarn sowie Iran und Marokko.
Gestartet wird in zwei Kategorien: Der Prototypen-Klasse, bei der
Kreativität der Konstrukteure kaum Grenzen gesetzt sind. Beim UrbanConcept
hingegen ist die Straßentauglichkeit Pflicht.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan freute sich zur Halbzeit des
Shell Eco-marathons mit den deutschen Teams. Die Christdemokratin hat auch
in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.shell.com/eco-marathon Einer
Live-Berichterstattung im Internet sehen Sie unter
http://live.eco-marathon.de Hochauflösende Fotos können Sie unter
http://www.reckimages.com abrufen. User: shelleco, Passwort: sevmaitwa
Bewegtbild-Material kann unter der Telefonnummer 0172 - 89 64 109
angefordert werden.
Pressekontakt:
Shell Deutschland Oil GmbH,
Cornelia Wolber
Telefon: +49 (0) 40 63 24 5650
Mobile: +49 171 4127744
Email: Cornelia.Wolber@shell.com
Preisexplosion bei Diesel macht Biodiesel wieder attraktiv
Berlin - Die extrem gestiegenen Dieselpreise führen in diesen Tagen zu einem
Comeback von Biodiesel an den öffentlichen und Betriebstankstellen in ganz
Deutschland. Ein durchschnittlicher Preisunterschied von fast 12 Cent je
Liter macht den Biokraftstoff für Kunden mit freigegebenen Fahrzeugen wieder
attraktiv. An einzelnen Tankstellen liegt die Preisdifferenz sogar bei mehr
als 25 Cent je Liter. Durch die seit zwei Jahren ansteigende Steuerbelastung
war der überwiegend auf Basis von heimischem und europäischem Raps
hergestellte Biodiesel und damit die gesamte Biodieselindustrie zuletzt
stark unter Druck geraten. Ob dieses Comeback von Dauer ist, wird sich in
den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
Die extremen Schwankungen der Kraftstoffpreise, die bereits zu Auslistungen
von Biodiesel an vielen der bislang 1.900 Tankstellen und zu einem
Absatzeinbruch im Transportgewerbe geführt haben, zeigen nach Ansicht der
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) deutlich, dass
die Besteuerung von Biokraftstoffen vollkommen an den Marktverhältnissen
vorbei konzipiert ist. Phasen einer dramatischen Unterförderung des
Biodiesels wechseln sich mit Phasen ab, in denen der alternative Kraftstoff
wieder wettbewerbsfähig ist. Dringend erforderlich ist eine Steuerpolitik
bei Biokraftstoffen, die solche Schwankungen berücksichtigt und so
existenzbedrohende Situationen für die Biokraftstoffproduzenten ausschließt.
Dies könnte nach Ansicht der UFOP beispielsweise durch eine Besteuerung
erfolgen, die nicht mehr auf den Biokraftstoff als Endprodukt, sondern auf
die erzielten Gewinne innerhalb der Produktionskette bezogen wird.
Pressekontakt:
Dieter Bockey
UFOP e. V.
Tel.: 0 30/31 90 4-215
E-Mail: d.bockey@ufop.de
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